6. La Graciosa/Kanarische Inseln
Wir segeln von Alvor/Portugal nach La Graciosa/Kanarische Inseln
Nach fast 2 Monaten an der portugisischen Algarvekueste, ist es nun soweit. Wir muessen und wollen weiter auf die Kanaren. Der Abschied faellt uns schwer, denn wie ihr ja gelesen habt, hatten wir eine wunderschoene Zeit in Alvor. Aber der Herbst sitzt uns im Nacken und der Wetterbericht fuer die Ueberfahrt verspricht uns NO-Wind 3-5 Bft.
Also segelklar machen, nach 2 Monaten vor Anker, ist das ein aufwendiges Manoever. Das Dinghi wird auf`s Vordeck gehievt und erstmal gruendlich von Bewuchs und Schmutz befreit. Dann muß wieder alles unter Deck, segelsicher und klapperarm verstaut werden. Wir haben zwar darauf geachtet, daß wir immer auslaufbereit sind, aber es gibt trotzdem jede Menge zu tun.
Und dann kommt das Schwerste, das Abschiednehmen. Adressen und gute Wuensche werden ausgetauscht, doch die Traenen sitzen locker. Ein wenig troestet uns, das wir einige unserer Freunde auf den Kanaren wiedersehen werden.
Um 15 Uhr ist alles verstaut und vorbereitet, es gibt keinen Grund mehr, laenger zu warten. Schweren Herzens gehen wir Ankerauf und velassen unter Signalhorngetroete die Lagune von Alvor. Die Sonne bescheint die alte Ruine, es weht kein Lueftchen, das Meer vor der Mole ist spiegelglatt.
Wir sehen noch einmal zurueck und dann sind wir wieder unterwegs.
Hier einige Auszuege aus dem Logbuch:
Freitag den 1.10.2004
Die ersten 15sm muessen wir unter Motor zuruecklegen, aber um 19 Uhr treffen wir auf eine konfuse See und der Wind setzt ein. Das Meer ist total aufgewuehlt, die alte Duenung aus Osten trifft auf die neue Windsee aus Nordwesten, aber die Segel stehen und wir segeln mit 4,5 kn auf Kurs.
530 sm liegen vor uns, die naechsten 20 verbringe ich in der Hundekoje. Ich bin seekrank und nachdem ich Neptun gehuldigt habe, indem ich ihm mein Abendbrot uebergebe, liege ich ziemlich elend in der Koje. Norbert ist ganz lieb und uebernimmt meine Wache. Um 2 Uhr geht es mir dann etwas besser und ich kann ihn abloesen. Ich muß aber die ganze Wache im Cockpit verbringen, denn im Salon wird mir wieder schlecht.
Gluecklicherweise steht der Wind die Nacht ueber durch, so geht es trotz der weiterhin total konfusen See, vorran.
Samstag den 2.10.2004
Um 10 Uhr koennen wir unseren Parasail setzten, die Schiffsbewegungen werden gleich angenehmer und die Geschwindigkeit hoeher. Zeitweilig laufen wir mit 7kn fast auf Kurs. Mir geht es etwas besser, aber wir sind beide ziemlich erschoepft und nutzen jede freie Minute zum Ausruhen. Wahrscheinlich waere es besser gewesen, nach der ganzen Verstauaktion noch eine Nacht in Alvor zu verbringen und dann am naechsten Morgen ausgeruht zu starten. Wir waren ja schon kaputt beim Auslaufen. Na, so lernt man eben auf die harte Tour dazu.
Norbert versucht zu angeln, aber bisher gab es noch keinen Biß. Am Abend zieht etwas Bewoelkung auf und bis der Mond endlich aufgeht, ist es stockdunkel. Die Naechte werden merklich laenger, um 19 Uhr ist es dunkel und vor 7 Uhr, geht die Sonne nicht mehr auf.
Nachts und auch am Tag haben wir bisher noch kein Schiff gesehen, so daß auch die Wache etwas Schlaf bekommt und nur alle 15min einen Rundumblick werfen muß. Wir wollen auch gar kein anderes Schiff sehen, denn irgendwie ist durch Tom und Tatjana`s Piratengeschichte, doch etwas Angst da.
Sonntag den 3.10.2004
Der Parasail hat 22 Stunden gestanden, als wir ihn um 8 Uhr bergen muessen, da der Wind einschlaeft. Er hat uns ein Supi-Etmal von 130sm beschert. Das ist doch schon mal was.
Es ist Blisterwind und so setzten wir dann auch unseren Blister. Haetten wir es mal lieber gelassen, denn unser Vorwindkurs gefaellt ihm nicht, und so haben wir dann den Blistersalat. Im wahrsten Sinne des Wortes, Salat, das Segel hat sich total vertoernt und als wir es bergen wollen, passiert`s. Es knirscht und schon haben wir einen Riß im Blister. Als das Segel endlich unten ist, reparieren wir es notduerftig mit Segeltape. Wir ziehen ihn wieder hoch, die Reparatur scheint erstmal zu halten, aber es ist wieder Parasailwind. Also wieder Segelwechsel, der Parasail zieht uns voran. Bis 16 Uhr, da laesst der Wind uns wieder im Stich.
Wir starten den Motor, nicht schoen, aber die Duenung waere, ohne Fahrt im Schiff, kaum auszuhalten. Eine Delphinschule kommt zu Besuch, zum erstenmal sehen wir die Delphine ganz lange um unser Boot herumschwimmen, sie machen ihre Spruenge genau vor unserem Bug und scheinen wirklich mit unser “Antje” zu spielen.
Um 22.30 Uhr setzt dann wieder etwas Wind ein, wir setzen den Parasail und ab geht’s in die Nacht. Es sind noch 279sm bis La Graciosa.
Montag den 4.10.2004
Heute morgen ist es teilweise bewölkt, aber trotzdem schoen warm. Norbert und ich gehen baden, als wir wegen Windmangel den Motor starten. Das Meer ist super warm und die Suesswasserdusche samt Haarwaesche tut richtig gut.
Und weil wir jetzt so schoen sauber sind, schnurrt ploetzlich die Angel los. Tagsueber haengt sie immer draussen, wir hatten sie schon fast vergessen. Ein großer Fisch springt weit draussen aus dem Wasser und kaempft um sein Leben. Aber es hilft nichts, Norbert holt die wunderschoene Golddorade langsam aber sicher ans Boot.
Und dann muss ich mit dem Gaffhaken in den Fisch hauen und ihn unter den Kiemen zufassen bekommen. Es klappt gleich auf Anhieb, aber schoen ist es nicht. Dann gibt’s noch einen großen Schluck vom guten Rum ins Maul vom Fisch, am liebsten haette ich auch gleich einen genommen, der Fisch tut mir leid. Er war so schoen, hat goldgelb und blau geleuchtet, und als er tot war, war er nur noch grau.
Aber das Fischfilet mit Salat schmeckt mir dann am Abend doch. Fuer morgen sind auch noch 2 große Filets da und wir haben das Schwanzstueck geraeuchert. Jetzt bleibt die Angel erstmal an Deck, wir haben genug Fisch fuer 2 Tage. Nach dem Abendessen koennen wir Segel setzten. Noch 194sm!
Dienstag den 5.10.2004
Genau bis zum Wachwechsel um 2Uhr, segeln wir wunderbar mit dem Parasail. Aber dann Flaute-Segel runter, Motor an. Um 4.30Uhr muss ich Norbert wecken, denn es kommt Wind. Wir wollen gerade den Parasail setzten, als es immer mehr aufbrist. Der Wind kommt nun auch nicht mehr von achtern, also Fock und Groß gesetzt und los geht’s.
Als gerade alles steht -mehr Wind- Reff ins Groß. Bis 8 Uhr laeuft es dann ganz gut, dann eine Gewitterwand, also Segel runter. Groß und Fock wieder hoch, ausbaumen, Reff ins Groß, Groß ganz runter, Starkwind Staerke 7-8Bft, und dicke Wolken ueber uns. Wir sind beide kaputt, dieses ewige Segelwechseln nervt, das kennen wir doch zur Genuege aus dem Englischen Kanal. Aber Meilen hat es uns gebracht. Unser Wachrhytmus ist total durcheinander und wir sind beide muede. Dann Gegenwind, zeitweilig segeln wir in Richtung Marroko, gar kein Wind, Gewitterwolken, Wetterleuchten.
Der Tag war total daneben, aber um 0Uhr koennen wir die Segel wieder voll setzen und segeln nun zur Abwechslung mal schoen am Wind mit Groß und Genua auf Kurs. Bis zum Ankerplatz in La Graciosa sind es noch 99sm.
Mittwoch den 6.10.2004
Nach einer herrlichen Nacht, ohne Segelwechsel, mit guten 5kn und halbem Wind, fuehlen wir uns heute wunderbar ausgeruht. Endlich mal schlafen ohne Unterbrechung, nur wer Wache hat, muß immer mal gucken.
So sind wir dann auch fit, als nach dem Fruehstueck, wieder eine Golddorade anbeißt. Nicht ganz so groß wie die erste, aber da Norbert das Filitieren jetzt gut beherrscht, ist die Ausbeute fast die gleiche. Das Schwanzende werden wir wieder raeuchen, denn der letzte Raeucherfisch war total lecker.
Wir rauschen mit 5-6kn Fahrt auf die Meerenge zwischen Lanzarote und La Graciosa zu, zum erstenmal erlauben wir uns den Gedanken, noch heute, bei Tageslicht die Playa Francesca, unseren Ankerplatz zu erreichen. Und wir schaffen es, um 18 Uhr faellt unser Anker in das glasklare Wasser und wir springen gleich noch hinterher.
Tom und Tatjana mit der “Breakpaoint” sind auch schon da, sie sind gestern aus Madeira gekommen. Und so gibt es dann bei Fischfilet in Sahnesauce viel zu erzaehlen.
Alle Strapatzen sind vegessen und Norbert und ich genießen die Ankunft. Das ist wirklich das Schoenste am Abfahren.
Antje von Bord der “Antje” am 1.11.2004
La Graciosa, die Schoene, laesst uns nicht los, wir bleiben 4 Wochen in der Bahia Francesca
Die erste Nacht vor Anker war nicht so erholsam, wie wir gehofft hatten. Unsere Kette hat sich um einige Felsen gewickelt und gibt nachts furchtbare Geraeusche von sich. Um 5 Uhr halten wir es nicht mehr aus. Anscheinend haengen wir jetzt wirklich unter einem Stein fest, denn unser Boot ruckt immer wieder an der Kette. Norbert springt ins Wasser und taucht. Er entwirrt die Kette, die sich tatsaechlich unter einem Felsbrocken verklemmt hat. Jetzt haben wir erstmal Ruhe, aber gleich nach dem Fruehstueck, wechseln wir den Ankerplatz. Nun liegen der Anker und die Kette auf weißem Sandgrund und es ist Ruhe im Schiff. Das Wasser ist glasklar, wir koennen unseren Anker auf 6m Wassertiefe sehen. Um uns herum, nur Sand, Meer und Vulkane. Und jeden Menge andere Boote, denn die Bucht ist ziemlich voll.
Wir verbringen die ersten Tage mit Baden, Schnorcheln, Angeln und Faulenzen. Norbert ist die meiste Zeit des Tages im und unter Wasser. Wir erkunden die Insel, steigen auf den Vulkan und sehen alle Boote in der Bucht, wie Spielzeuge unter uns liegen. Der Ausblick ist umwerfend, man meint bis in die Karibik gucken, zu koennen.
Aber wir sind auch fleißig, mit Tatjana`s Hilfe und ihrer Naehmaschine, flicke ich den Riß in unserem Blister wieder. Es sieht zwar nicht toll aus, aber wir hoffen, das es haelt. Norbert taucht jeden Tag um`s Schiff herum und entfernt die Algen, die sich trotz der Ueberfahrt, immer schnell vermehren.
Mittlerweile sind auch Inga und Soeren mit ihrer “Show”, wieder in Francesca angekommen. Sie waren einige Tage in Arrecife und haben Inga`s Schwester mitgebracht. Wir essen gemeinsam unsere letzten Golddoradefilets, sitzen noch lange zusammen und tauschen unsere Erlebnisse seit Alvor aus. Es gibt immer viel zu erzaehlen, toll wenn man sich wieder trifft.
Und wir lernen Harald von der “Taniwani” kennen, gemeinsam mit seiner Frau Beate und seinem 19jaehrigen Sohn Felix, ankern sie in der naechsten Bucht, Bahia de la Cocina. Eigentlich wollen sie am naechsten Tag weiter nach Tenneriffa. Aber da sich gluecklicherweise immer ein Grund findet, um noch zu bleiben, verschiebt sich die Abfahrt noch um ein paar Tage.
Wir verlegen uns gemeinsam mit der “Show” in die Bahia de la Cocina. Da beide Schiffe eine komplette Tauchausruestung an Bord haben, kommt auch Norbert in den Genuß eines Nachtauchgangs. Felix, der als Tauchguide auf Madeira gearbeitet hat, nimmt Norbert unter seine Fittiche, denn Norberts letzter Tauchgang liegt schon 6 Jahre zurueck. Darum ist Norbert auch nicht sehr zufrieden , er konnte den Tauchgang nicht richtig genießen, weil er nur mit sich und der Ausruestung zutun hatte. Aber ein Erlebnis war es allemal.
Wir verbringen alle noch einen schoenen Abend auf der “Taniwani” und nun heißt es mal wieder Abschiednehmen.
Am naechsten Morgen, muessen wir dann auch Hals ueber Kopf die Bahia de le Cocina verlassen, denn durch die starken Fallboen, die vom Vulkan herunterfegen und unsere “Antje” mit voller Breitseite treffen, ist unser Anker ausgebrochen und wir treiben. Als wir den Anker oben haben, erkennen wir auch, warum er gar keine Chance hatte, sich wieder neu einzugraben. Ein riesiger Felsbrocken hat sich auf dem Anker verklemmt. Nur mit großer Kraftanstrengung gelingt es uns den Stein vom Anker zu schubsen, mit einem Klatsch versinkt er in der Tiefe. Wir verlegen uns in die Bahia Francesca und sind froh, nun wieder gut haltenden Sandgrund, unter uns zu wissen.
Am naechsten Abend eine große Ueberraschung, ein Boot naehert sich der Ankerbucht, Norbert und ich ulken noch rum, das sich die “Just do it” ja auch langsam einfinden koennte, da erkennen wir, sie sind es wirklich. Martin und Anke sind vor 5 Tagen aus Alvor abgefahren und haben nun, trotz einem Riß im Mastfuß und deshalb reduzierter Segelflaeche, La Graciosa erreicht. Wir spendieren zur Feier des Tages unser letztes Glas Gulasch. Am meisten freut sich wahrscheinlich Norbert darueber, endlich mal Fleisch. Wir sitzten lange zusammen, leeren einige Flaschen Wein und haben unendlich zu erzaehlen.
Wir verbringen die naechsten 5 Tage gemeinsam vor Anker, dann sagt der Wetterbericht SW-Wind vorraus. Die Bahia Francesca ist nun nicht mehr sicher, Schwell und Wind stehen in die Bucht. Und so segeln wir nach La Sociedad, hier gibt es einen Hafen, der bei allen Winden geschuetzt ist. Man liegt an Schwimmstegen, es sind alle Anschluesse fuer Wasser und Strom vorhanden, aber nicht angeschlossen. Das ist auch der Grund, warum der Hafen so unglaublich billig ist. Wir bezahlen nur 5 Euro pro Nacht und das auch nur wenn der Hafenmeister da ist. Und er ist nicht oft da.
Im Hafen trifft man auf eine bunte Mischung von Fahrtensegler. Welche die wie wir, am Beginn ihrer Reise stehen und welche, die schon fast einmal “rum” sind. Es herrscht eine angenehme Atmosphaere, ganz anders als in “normalen” Marinas.
Die “Show” mit Inga und Soeren, treffen wieder ein, sie waren in Arrecife und haben Britta zum Flughafen gebracht. Und mit ihnen eine Palette billiges Bier. Denn das ist hier im Supermercado von La Graciosa ziemlich teuer. Aber ansonsten gibt es alles relativ guenstig zu kaufen und wir schwelgen in frischem Gemuese und natuerlich gibt`s fuer Norbi auch Fleisch.
Nachdem das Tief durchgezogen ist und der Wind wieder aus NO weht, fahren wir gemeinsam mit “Just do it”, “Show” und er “Balu” wieder in unsere Ankerbucht. Da jetzt alle Frischfleisch an Bord haben, machen wir am Abend ein Strandbarbeque. Jeder grillt was er hat, jeder probiert von jedem, alles ist supilecker. Aber am schoensten ist das Lagerfeuer, zu dem Maret und Iko von der “Balu” die musikalische Unterhaltung mit Gitarre, Akkordeon und Gesang beisteuern.. Der Mond geht auf, die Sterne funkeln, das Feuer knistert und wir alle genießen den Augenblick. Und das Glueck, welches uns erlaubt, eine solche Reise zu machen, an diesem Ort zu sein.
Nach einigen schoenen Tagen vor Anker, sind Anke und Martin in Aufbruchstimmung. Sie wollen weiter, zumal sie ihren Mastfuß noch reparieren muessen. Wir wissen nicht ob wir uns wiedersehen, denn die beiden wollen noch in diesem Jahr nach Brasilien rueber. So ist dann der Abschied auch mal wieder sehr schwer, wir hatten eine schoene Zeit zusammen und hoffen das die “Just do it” immer gluecklich an ihr Ziel kommt. Aber wer weiß, vielleicht treffen wir uns doch noch mal irgendwo und dann ist die Freude um so groesser.
Das naechste Tief ist angesagt und so verkriechen wir uns wieder in den Hafen von La Sociedad. Da Soeren und Norbert am Abend vorher, beim Schnorcheln einige Fische gestochen haben, grillen wir abends am Strand. Diesmal ist unsere Partygemeinschaft mit Niederlaendern, Briten, Norwegern, Schweden und Franzosen, wirklich international. Und so dann auch die Lieder, welche wieder von Maret und Iko auf ihren Instrumenten, begleitet werden. Es wird viel geredet, getrunken und gelacht.
Am naechsten Tag machen Norbert und ich eine Wanderung, wir gehen schwimmen und Norbert sucht mal wieder nach Tintenfischen (Pulpo). Leider erfolglos, aber das soll sich aendern.
Als wir wieder zurueck in die Bahia Francesca fahren, haben Soeren und Norbert mehr Glueck. Jeden Tag bringen sie uns jetzt Pulpos und nachdem wir bei Inga und Soeren zum Probeeessen eingeladen werden, sind Norbi und ich nun ganz wild drauf. Ich haette nicht gedacht, das diese Tiere so lecker schmecken. Wenn man sie richtig zubereitet, sind sie eine echte Delikatesse und Norbert wird bald zu PulpoNorbert, da er bei jedem Schnorchelgang einen faengt.
Da wieder ein Tief angesagt ist und nun auch Anfang November die Temperaturen nicht mehr wirklich sommerlich sind, beschließen wir am naechsten Tag nun endgueltig La Graciosa, die Schoene, zu verlassen. Zumal Maret und Iko schon vor 2 Tagen abgefahren sind und auch Inga und Soeren los muessen, weil sie Besuch auf Tenneriffa erwarten. Nach einem wunderbaren Pulpoabend, muessen wir uns verabschieden. Es ist wirklich immer traurig, “Balu” und “Show” werden wir auch nicht wieder treffen, denn sie wollen in die Karibik. Wir werden sie vermissen und uns noch lange an die schoene gemeinsame Zeit auf Graciosa erinnern.
Auf Wiedersehen La Graciosa, Du Schoene!
Am naechsten Morgen gehen wir Ankerauf und segeln nach Arrecife, hier bleiben wir einige Zeit, um am Schiff zu arbeiten. Am !9.12.kommen meine Eltern zu Besuch und wir werden gemeinsam Weihnachten in Playa Blanca verbringen. Anfang Januar gehts dann los auf die Kapverden. Dann koennt ihr auch wieder einen neuen Reisebericht lesen.









