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12.8.2004

4 Von England nach Portugal, Algarve

Abgelegt unter: 004 Von England nach Portugal, Algarve — admin @ 20:59

Hurra, wir sind angekommen!
Am Dienstag den 3.8.2004, sind wir nach 12 Tagen auf See, an der portugisieschen Algarveküste gestrandet. Nein, natürlich nicht gestrandet, sondern ganz normal in die Bucht von Baleeira eingelaufen. Nun hat die Weltumsegelung für uns begonnen. Bisher war die Reise nur der Weg zum Start. Das ist auch der Grund, warum wir hierher in 2 großen Sprüngen geseglt sind, und nicht in kleineren, kürzeren Etappen. Jetzt fühlen wir uns als Langzeitsegler und können die Küsten, an die wir kommen, genießen. Der Limfjord und auch Falmouth waren für uns nur Absprungsorte.
Mit Auszügen aus unserem Logbuch, wollen wir euch an unser Reise über die Biskaya, am Kap Finisterre vorbei, an die portugisiesche Algarve, teilhaben lassen. Denn nun sind wir angekommen.

Donnerstag den 22.7.2004
Ankerauf im Helford River, wir wollen zum Sprung über die Biskaya nach Portugal starten. Wir haben die Zeit in Falmouth genutzt, um unser Boot und uns vom Salz der Nordsee zu befreien, uns auszuruhen, Wasser und Benzin zu bunkern( wir haben erst 35l Benzin auf dieser Reise verbraucht) und uns die schöne Landschaft von Cornwell anzusehen. Die üppige Vegetation ist auf den Golfstrom zurück zuführen. Es ist warm und feucht hier, so können Palmen wachsen und die Blumen wuchern geradezu. Wir genießen das Grün, in Portugal wird es viel trockener sein. Nachdem wir uns auch von Neil und Caroline verabschiedet haben, schiebt uns der Wind aus dem Englischen Kanal. Vorher fängt Norbert aber in Landnähe noch 3 Makrelen und einen brassenartigen Fisch, den wir zwar nicht kennen, der uns aber trotzdem sehr gut schmeckt. Nach dem Abendbrot rauschen wir mit 5-6kn in die Nacht. Ca. 900sm liegen vor uns, bis an die Algarve. Ich genieße meine erste Wache von 22-2 Uhr. Unser Kielwasser fluoriziert und Makrelenschwärme leuchten unter der Wasseroberfläche. Es sieht toll aus und wir segeln in den 4 Stunden meiner Wache 23sm, was ich auch Norbert stolz berichte, als er mich um 2 Uhr ablöst. Wir hoffen auf eine schnelle und glückliche Fahrt nach Portugal.

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Freitag den 23.7.2004
Ab 3 Uhr lässt uns der Wind im Stich und wir dümpeln mit schlagenden Segeln umher. Es ist ein herrlicher Tag, die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel und das Meer erscheint wie eine spiegelglatte Oberfläche. Da wir auch nur wenig Dünung haben, kann man es ganz gut aushalten. Um 16 Uhr starten wir dann doch den Motor für 3 Stunden, wir wollen weiter vom Land wegkommen. Denn wir werden den ganzen Tag von vielen englischen und französichen Fischerboote regelrecht umkreist. Am Tag geht das ja noch, aber in der Nacht sieht man nur undefinierbare Lichter und wenn wir über Funk rufen, antwortet niemand. Wir können erst im letzten Moment erkennen, in welche Richtung der Fischer fährt. Und da wir garnicht fahren, können wir auch nicht ausweichen. Also versuchen wir lieber unter Motor den Fischerbooten zu entkommen. Mir fällt unser schönes neuesFiletiermesser ins Wasser. Mist, das war`s jetzt mit leckeren Fischfilets.

Samstag den 24.7.2004
In der Nacht weiterhin Flaute und auch nach einem fantastischen Sonnenaufgang, kein Wind. Als dann ein Katamaran an uns vorbei treibt, der überholt uns tatsächlich, fühle ich mich gezwungen, etwas zu unternehmen. Also setze ich den Blister (ein 110qm Leichtwindsegel). Aber das wir überhaupt etwas vorwärts kommen, verdanken wir nur dem Strom. Sogar den Delfinen scheinen wir zu langsam zu sein, denn wir können sie immer nur von weitem sehen. Sie haben kein Interesse an solch einer lahmen Ente. Wir vertreiben uns die Zeit mit lesen, auf`s Meer schauen und Norbert versucht zu angeln. Nachdem er 2 Makrelen gefangen hat, holt er unsere Hochseeangel raus und benutzt die Makrelen als Köder. Aber obwohl wir einen Hai ganz dicht vorbeischwimmen sehen, beißt er nicht an, und auch sonst niemand. Also gibt es heute abend keinen Fisch zu essen, aber wir haben uns ja gut verproviantiert. Norbert war heute das erstemal, während der gesamten Reise, im Meer baden. Er fühlt sich toll danach und versucht mich zu überreden, auch ins Wasser zu gehen. Aber ich habe den Hai gesehen, ich geh da nicht rein!
Abends kommt etwas Wind und wir können langsam, sehr langsam segeln. Aber den Delfinen scheint`s zu reichen. Sie kommen ans Boot und spielen mit unserer “Antje”. Norbert und ich schauen fasziniert zu und vergessen zu fotografieren. Na egal, wir haben die Bilder im Kopf.

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Sonntag den 25.7.2004
Nachdem wir mehr schlecht als recht durch die Nacht gedümpelt sind, kommt am Morgen etwas Wind und wir setzen wieder mal den Blister. Wir wünschen uns 4 Bft. Wind aus der richtigen Richtung, zumal der Wetterbericht das ja auch immerzu vorhersagt. Obwohl es eigentlich schön ist, somitten auf dem Meer, sind wir unzufrieden, da wir nicht richtig vorwärts kommen. Was ist eigentlich los mit dieser Reise? Erst die Warterei im Limfjord, dann Stürme in der Nordsee, Gegenwind im Englischen Kanal und nun Flaute auf der Biskaya. Die Stunden in denen wir mal so richtig schön gesegelt sind, können wir an zwei Händen abzählen. Ein bißchen anders hatte wir uns den Start unser Weltumsegelung schon vorgestellt. Wir haben in den 4 Tagen erst 100sm geschafft. Normalerweise ist das die Durchschnittsentfernung, die man in 24 Stunden zurücklegt. Und dann verlieren wir auch noch unseren schwedischen Padanoster (eine Angelsehne an der ein Bleigewicht und 3 Haken hintereinander sind), der uns schon gute Fänge beschert hat.
Aber wir werden belohnt, ab 18 Uhr segeln wir mit 6kn genau auf Kurs, 25sm westlich auf´s Kap Finisterre zu. Hurra!!!

Montag den 26.7. 2004
In der Nacht läßt der Wind etwas nach, aber wir kommen langsam vorwärts. Und ich habe in meiner Nachtwache in tolles Erlebnis. Ich stehe am Bug unseres Schiffes und schaue in das Vollmondlicht auf dem Meer. Plötzlich springen ganz viele Delfine um unser Schiff herum, immer genau im Mondlicht. Das war wunderschön und lässt so manchen Frust über das Wetter vergessen. Die Delfine begleiten uns die ganze Nacht, als der Mond untergeht, können wir sie zwar nicht mehr sehen, aber wir hören, das sie da sind. Und am Morgen schwimmt dann ein großer Wal um unser Boot. Zuerst sehen wir nur die Fontäne, die er beim Ausatmen fabriziert. Aber dann taucht er auf und wir können genau sehen, wie riesig er ist.

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Wir sitzen an Deck und genießen unser Jubiläumsfrühstück mit Walblick. Wir haben heute nämlich unser 2-monatiges Abfahrjubiläum. Es kommt uns schon länger vor.
Von 10 Uhr bis 15 Uhr dann wieder totale Flaute, und als der Wind einsetzt, kommt er natürlich aus SW. Die Richtung in die wir wollen. Aber wir haben West gutgemacht und segeln nun erstmal zurück zur Kurslinie. Hoffentlich dreht der Wind mal in die Richtung die der Wetterbericht ansagt. Es könnte so schön sein, aber da wir so langsam sind, machen wir uns allmählich Sorgen, daß das Wetter sich verschlechtert und dann haben wir den Salat.
Als ich um 22 Uhr meine Wache antrete, können wir den richtigen Kurs halten und sachte gehts in die Nacht.

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Dienstag den 27.7.2004
Aber auch in dieser Nacht hatten wir wieder Flaute, nachdem wir die Segel eingeholt haben, werden wir nur durch den Strom vorwärts getrieben und das nicht gerade schnell. Als Norbert am Morgen mal wieder eine Begegnung der unheimlichen Art mit einem Fischerboot hat, und den Motor starten muß um auszuweichen, lassen wir ihn gleich laufen. Wir gönnen uns mal 2 Stunden Ruhe vor dem Segelgeschlage. Mir ist zum Heulen zumute, seit 5 Tagen sind wir nun unterwegs und haben erst 250sm geschafft. Dabei wollen wir doch nur segeln, die Flaute zerrt an unseren Nerven.
Nachdem wir den Motor dann nochmal für 3 Stunden mit nur 2000 Umdrehungen laufen gelassen haben, auch um unsere Moral etwas aufrecht zu erhalten, setzt um 14 Uhr wieder leichter Wind aus SW ein. Das alte Spiel beginnt. Segel hoch und erstmal in die falsche Richtung segeln.
Aber trotzdem ist heute etwas anders. Wir können selbst Trinkwasser produzieren. Ja genau, unser Watermaker läuft und macht aus Meerwasser 5l Frischwasser in der Stunde. Das Wasser schmeckt gut, nun brauchen wir wenigstens nicht verdursten, auch wenn die Fahrt noch länger dauert.
Am Abend haben wir dann auch endlich mal Funkkontakt mit Tom, er wird eine Mail an meine Eltern senden und berichten, das es uns gut geht. So brauchen sich unsere Eltern wenigstens keine Sorgen machen. Dafür ist am Abend dann mal wieder Flaute!

Mittwoch den 28.7.2004
Ab 3 Uhr Wind aus Süd, das war sogar mal angesagt. Wir machen West. Gegen 10 Uhr dreht der Wind auf SW und nimmt zu. Zum erstenmal auf diesem Törn, setzen wir die Fock und machen eine Wende. Wir sind nun hart am Wind fast auf Kurs. Die Sonne scheint, das Schiff segelt, wir kommen voran. Dafür nehmen wir auch die anstrengende Schräglage in Kauf. Der Wind hält auch wirklich den ganzen Tag durch. Der erste Tag an dem wir durchgehend segeln konnten, wir glauben´s kaum. In der Wettervorhersage ist für die nächsten Tage an der portugisieschen Westküste Südwind angesagt. Normalerweise weht dort den ganzen Sommer über der portugisiesche Norder. Aber ich kann mir gut vorstellen, das er für uns extra mal dreht, um uns direkt auf die Nase zu wehen. Wir beschließen, wenn es wirklich so kommt, einen spanischen Hafen, z.B. Bayona anzulaufen und auf den Norder zu warten. Irgendwann ist ja auch mal Schluß!

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Donnerstag den 29.7.2004
Auch heute segeln wir hart am Wind und kreuzen. Jede Bewegung an Bord kostet die doppelte Anstrengung, wir müssen alle Muskeln anspannen um uns nicht überall zu stoßen. Norbert war trotzdem total fleißig. Er baut trotz der extremen Schräglage den Watermaker auseinander und wieder zusammen. Denn nachdem er am ersten Tag super gelaufen ist und uns 15l Frischwasser beschert hat, ging`s beim zweitem Versuch plötzlich nicht mehr. Norbert denkt das bei der Schräglage Luft ins System gelangt ist. Aber er wird ihn bestimmt wieder zum laufen bringen, und im Vertrauen darauf, gönnen wir uns beide, eine Süßwassersolardusche im Cockpit. Es ist zwar ziemlich rutschig mit Seife am Hintern, aber das Gefühl danach ist herrlich. Am besten war die Haarwäsche. Nachdem wir nun supisauber sind, ist uns auch der Wind wohlgesonnen. Er dreht nämlich wirklich auf NW und später sogar auf Nord. Als er dann immer achterlicher einfällt, setzen wir zum erstenmal unseren Parasail und machen nun 6kn Fahrt. Leider schwächelt der Wind nach einer Stunde und reicht nicht mehr für den Parasail. Aber so haben wir mal wieder den Umgang mit dem Segel geübt. Also weiter mit dem Blister, zwar nicht mehr so schnell,aber immerhin vorwärts.

Freitag den 30.7.2004
In der Nacht immer mal wieder Segelwechsel, Genua, Blister, Genua, Blister usw. Nachdem wir das ausreichend geübt haben, laufen wir eine ganze Zeit auf angenehmen Halbwindkurs. Ich freue mich schon auf den Wachwechsel um 10 Uhr, dann kann ich Norbert berichten, Kap Finisterre passiert! Heute ist ein schöner Tag, wir segeln, wenn auch langsam, auf Kurs, die Sonne scheint, der Watermaker läuft und wir uns haben ein leckeres Brot gebacken. Und das beste ist, wir haben die Biskaya geschafft und damit die Hälfte der Strecke. Vielleicht ist das heute die Belohnung für die bisherigen Segeltage. Wir genießen es. Norbert geht baden und ich gönne mir eine Eimerdusche, denn es ist richtig schön heiß! So könnte es gut weitergehen, aber irgendwie glauben wir nicht daran und sind trotz des schönen Segeltag´s angespannt und aufgeregt.

Samstag den 31.7.2004
Aber wir können die ganze Nacht mit dem Blister segeln und schaffen auch ordentlich Meilen. Die Nacht war schön, aber es war ziemlich viel Schiffsverkehr, wir müssen die Augen offenhalten. Um 9 Uhr frischt der Wind auf und wir können mal wieder den Parasail setzen. Das ist zwar immer ein Haufen Arbeit, aber wir werden mit hoher Geschwindigkeit und angenehmer Lage in der Dünung, belohnt. Am Tag wechseln wir noch zweimal das Segel, aber Norbert hat die Leinenführung für den Para nochmal überdacht und vereinfacht.

Sonntag den 1.8.2004
Segelwechsel in der Nacht sind immer doppelt anstrengend, man muß die Freiwache wecken und dann in der Dunkelheit auf dem Vorschiff umherturnen. Am morgen bin ich irgentwie total am Ende, und kann nur noch weinen. Norbert verlängert seine Wache, sodaß ich mal etwas schlafen kann. Als ich dann um 7.30 Uhr meine Wache antrete, geht es mir psychisch etwas besser, ich habe 2 Stunden geschlafen. Mit meinem Morgenkaffee sitze ich im Cockpit, die Sonne versucht sich aus dem Dunst und den Wolken zu befreien, wir dümpeln mit 2kn dahin. Es ist warm und es geht uns gut. Warum kann ich mich nicht so richtig daran erfreuen und es einfach nur genießen, auch wenn die Reise etwas länger dauert? Als ich dann aber an unseren Alltag in Rostock zurückdenke und an die tägliche Routine auf der Arbeit, bin ich doch froh, hier sein zu dürfen. Ich muß mich nur darauf einlassen und darf nicht passiv warten, das es mir besser geht. Darum backe ich jetzt auch ein schönes Sonneblumenkernbrot und wir hören Sambarhytmen zum Frühstück und tanzen im Cockpit umher.
Als um 14 Uhr mal wieder Flaute ist, gehen wir baden. Das ist eine schöne Erfrischung, das blaue Atlantikwasser sieht wirklich toll aus und ich werde auch nicht vom Hai gebissen. Danach starten wir den Motor für 3 Stunden, bis der Wind wieder einsetzt und wir mit unser altbewährten Atlantikbesegelung, Großsegel und Blister, wieder auf Kurs gehen.

Montag den 2.8.2004
Nachts dann Flaute und wir starten den Motor, nach 2 Stunden müssen wir den Tank wechseln, wir haben jetzt 40l Sprit verbraucht. Nun haben wir nochmal 40l im anderen Tank und 35l in Kanistern. Das müsste eigentlich reichen. Aber trotzdem sind wir sparsam und setzen wenn es eben geht die Segel. Ist ja auch tausendmal schöner als das blöde Motorgeräusch. Um 10 Uhr kann ich den letzten Wegpunkt ins GPS eingeben. Jetzt sind es noch 110sm bis zum Cabo de Sao Vincente, dem südwestlichsten Punkt des Europäischen Kontinents. In meiner Freiwache kann ich das erstemal 3 Stunden hintereinander schlafen und auch Norbert konnte in seinen letzten Freiwachen durchschlafen. Sollte es wirklich 10 Tage dauern, bis sich der Körper an den 4 Stunden-Rhytmus gewöhnt hat? Oder läßt uns die Tatsache, das es nur noch 100sm sind, besser schlafen? Egal, wir fühlen uns besser als je zuvor und genießen nun auch endlich die Reise, das schöne Wetter und das herrlich blaue Meer. Wir gehen baden und freuen uns auf die Ankunft.

Dienstag den 3.8.2004
Bis 6 Uhr konnten wir segeln, nun wieder Fl….., der Motor läuft und ich sitze oben und starre auf´s Meer. Eigentlich müsste ich noch während meiner Wache Land sehen, denn wir sind auf Kurs zur Küste. Wir wollen vor dem Verkehrstrennungsgebiet über den Schifffahrtsweg unter Land. Aber während ich noch immer Ausschau nach dem Cabo halte, zieht dicker Nebel auf und ich sehe garnichts mehr. Ich mache das Radargerät an und prompt sind auch einige Echo´s zu sehen. Nachdem ich Norbert geweckt habe, gehe ich ans Funkgerät, aber es antwortet mal wieder niemand, obwohl das Echo immer näher kommt. Ich gehe auf`s Vordeck und versuche im Nebel etwas zu erkennen. Plötzlich taucht ein weißes Fischerboot ca. 100m neben uns auf. Es ist richtig gruselig, wie im Film. Danach haben wir dann Ruhe, keine weiteren Echo`s auf dem Radar. Und als sich der Nebel gegen 13 Uhr lichtet und die Sonne scheint, ja da sehen wir sie dann endlich, die Westküste von Portugal und am Ende das Cabo de Sao Vincente! Einige Jahre zuvor waren wir im Winter auf den Felsen von Sao Vincente und haben davon geträumt, mit unserem eigenen Boot das Cabo zu umfahren. Und nun haben wir es geschafft! Norbert und ich sind glücklich und da weiterhin kein Lüftchen weht, motoren wir die restlichen Meilen in die Bucht von Baleeira. Dort fällt dann um 16 Uhr der Anker und der Sektkorken knallt. Die Flasche haben wir von Neil und Caroline in England geschenkt bekommen, genau für diesen Anlass. Nun trinken wir auf die glückliche Ankunft, alle Strapatzen sind schon fast vergessen, und auf den Beginn unserer Weltumsegelung. Denn nun sind wir angekommen!!

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